News-Archiv

Rassismus ist in Deutschland Alltag

05.05.2022

Forschende haben den „Rassismusmonitor“ vorgestellt. Das Ergebnis: Das Bewusstsein für das Problem ist groß – doch die Abwehrreflexe vieler sind es auch. Immerhin 90 Prozent der Befragten erkennen an, dass Rassismus in Deutschland Realität ist. Mehr als ein Fünftel gab an, selbst schon Rassismus erfahren zu haben.

https://taz.de/Bericht-zu-Diskriminierung/!5852903/

Schaffen Bremen und die Länder das Wort "Migrationshintergrund" ab?

27.04.2022

Bremen will nach eigenen Angaben stigmatisierende Begriffe vermeiden. Umstritten ist auch das Wort “Migrationshintergrund”. Die Integrationsminister*innen der Länder halten den Begriff für ungenau, häufig würde er als abwertend empfunden. 

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/migrationshintergrund-begriff-bremen-integrationsminister-100.html

Frau S. darf nicht nach Bremen

30.03.2022

Eine syrische Mutter mit Depressionen will ihre Kinder in Deutschland besuchen. Doch sie bekommt kein Visum – weil sie zur Geflüchteten werden könnte.

https://taz.de/Kein-Besuchsrecht-fuer-Syrerin/!5840981/

Bilderbücher zum Thema Krieg & Flucht

18.03.2022

Wie sprechen wir mit Kindern über Krieg und Flucht?

Die Bilder vom Krieg in der Ukraine sind aktuell überall, und Kinder fragen nach, wollen mehr wissen und versuchen, das Geschehen zu verstehen. Aber wie spricht man mit jüngeren Kindern über den Krieg, ohne sie dabei zu überfordern?

Wir haben eine Auswahl von 12 internationalen Bilderbüchern zusammengestellt, die Kindern und Erwachsenen dabei helfen können. Und auch einige Beiträgen zu diesem Thema hinzugefügt.

Die Liste versenden wir kostenlos als PDF-Datei. Bestellungen an .

Ein Zwischenruf: Der Krieg in der Ukraine betrifft uns alle

18.03.2022

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine erreichen den Verband zahlreiche Anrufe und Emails. Fast alle drehen sich um den Krieg und seine Folgen.

Der Krieg in der Ukraine ist medial und politisch präsent wie kaum ein anderer in den letzten Jahrzehnten. Dieser Krieg löst viele Ängste aus – bei uns allen. Wir haben die Themen zusammengefasst, die unsere Familien und uns seither beschäftigen.

Pellworm, Ukraine und zurück

28.02.2022

Um in Deutschland leben und arbeiten zu können, müssen drittstaatsangehörige Ehepartner*innen von Deutschen ein langwieriges Visumverfahren durchlaufen. Ein Beispiel aus der Praxis des Familiennachzugs.  

https://taz.de/Vorwuerfe-gegen-Auslaenderbehoerde/!5834966/

Familiennachzug aus Afghanistan: Kein Visum ohne persönliche Botschaftsvorsprache

21.01.2022

Die afghanische Ehefrau eines Deutschen und sein Kind müssen für ein Visum nach Deutschland persönlich vorsprechen. Das gilt auch dann, wenn sie dafür ins pakistanische Islamabad reisen müssen und die Ausreise aufgrund der Situation in Afghanistan fehlschlug. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin entschieden.

https://www.zeit.de/news/2022-01/20/wartezeit-in-afghanistan-kein-visum-ohne-botschaftsbesuch

Die Politik muss wollen: Ampel-Koalition verspricht Abschaffung des Sprachnachweises vor der Einreise

26.11.2021

2007 trat eine Gesetzesänderung beim Familiennachzug in Kraft, die unzähligen binationalen und migrantischen Paaren und Familien großes persönliches Leid, erzwungene Trennungszeiten und hohe Kosten verursacht hat. Denn wer als Drittstaatsangehörige*r zu einer/einem deutschen oder drittstaatsangehörigen Ehepartner*in nach Deutschland ziehen will, muss sich – bis auf wenige Ausnahmen – zunächst einer Deutschprüfung unterziehen. 

Ein Familienleben in Deutschland ist erst möglich, wenn die/der im Ausland lebende Ehepartner*in den Deutschtest bestanden hat und der deutschen Auslandsvertretung ein A1-Sprachzertifikat des Goethe-Instituts vorlegen kann.

„Start Deutsch 1 hat zwei Teile: Einen schriftlichen Teil von 65 Minuten Dauer und einen mündlichen Teil von 15 Minuten Dauer.“

Unser Verband hat die Gesetzesverschärfung von Beginn an scharf kritisiert, da die gesetzliche Vorgabe betroffene Paare und Familien in ihren elementaren Rechten verletzt. In unserer Beratungsarbeit erleben wir immer wieder verzweifelte Ratsuchende, deren Ehepartner*innen wiederholt an der Sprachprüfung gescheitert sind und die von starken psychischen Belastungen berichten. Und wir sind seitdem nicht müde geworden, die ersatzlose Streichung des Sprachnachweises beim Ehegattennachzug zu fordern.           

Nun versprechen SPD, Grüne und FDP in ihrem Koalitionsvertrag, das Spracherfordernis vor der Einreise abzuschaffen:

„Zum Ehepartner oder zur Ehepartnerin nachziehende Personen können den erforderlichen Sprachnachweis auch erst unverzüglich nach ihrer Ankunft erbringen.“

Pressemitteilung

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Behörden-Irrsinn: Zurück nach Afghanistan

29.10.2021

Er ist verheiratet, seine deutsche Frau hochschwanger. Amir (Name geändert) lebte mit ihr im Allgäu – nun steckt er im Kriegsgebiet Afghanistan fest. Dabei hätte er eigentlich ein Recht darauf, in Deutschland zu sein. 

Doch die Ausländerbehörde sagte, er müsse ausreisen, ein Visumverfahren durchlaufen und könne dann legal wieder einreisen. Der Grund: Amir sei ursprünglich illegal nach Deutschland gekommen. Ende Mai diesen Jahres reist Amir deswegen nach Afghanistan, um sich von dort um sein Visum zu kümmern. Doch dann kamen die Taliban, und nun kommt Amir nicht mehr aus Afghanistan raus.

https://www.youtube.com/watch?v=zh-eQsBB2fw

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Parteien uneins über Familiennachzug von ausländischen Ehegatten

09.09.2021

Ausländische Ehegatten aus Drittstaaten müssen oft Jahre warten, ehe sie nach Deutschland einreisen können. An dieser Regelung sind schon viele Familien kaputtgegangen. Der Verband binationaler Familien hat die Parteien befragt, was Betroffene nach der Bundestagswahl erwartet.

https://www.migazin.de/2021/09/08/wahlpruefsteine-parteien-uneins-ueber-familiennachzug-von-auslaendischen-ehegatten

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